Virtuelle Server und ACPI Shutdown

Die virtuellen Server (vServer) der Inter.net werden auf der Inter.net Cloud-Plattform betrieben. Die Cloud-Plattform basiert auf einer Menge von Host-Systemen und zentralisierten Speichereinheiten, wobei die virtuellen Maschinen auf den Host-Systemen logisch verteilt werden.

Im Falle einer notwendigen Wartung (Hardwareschaden/Softwareupdates, etc) eines dieser Host-Systeme, werden die dort befindlichen virtuellen Server vom Cloud-Controller zu einem definierten und dem Nutzer im voraus angekündigten Zeitpunkt herunter gefahren. Dies passiert, indem den virtuellen Servern durch Inter.net ein ACPI (Advanced Configuration and Power Interface) - Shutdown Signal gesendet werden. Dieses Signal ist vergleichbar mit einem Druck auf den  Power-Button eines physikalischen Rechners.

Damit ein virtueller Server darauf reagieren kann, muss das Betriebsystem auf diese Nachricht bestätigen. Unter den linux-Systemem geschieht das in der Regel durch Installation des Paketes "acpid". Unter debian und ubuntu zB kann dies mittels "apt-get install acpid" installiert werden, bei Centos wäre dies ein "yum install acpid". Damit das Paket dann auch ausgeführt wird, muss es noch gestartet werden, das geschieht in der Regel mittels "service acpid start".

Unter Windows Betriebssystemen ist die Behandlung von ACPI-Shutdown im Normall eingebaut und eingeschaltet. Hier ist kein Handlungsbedarf.

Nachdem ein virtueller Server heruntergefahren wurde, wird sie automatisch im Anschluß wieder neu gestartet (frischer boot). Somit sollten produktiv-Dienste mit einem Autostart versehen werden, so das man Wartungsfenster ohne händischen Eingriff seitens des Kunden übersteht.

 

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