Gentoo auf dem Root Server installieren - Stage3 Download und chroot


 

Schritt 5: Stage3 Download und chroot auf das neue Root Server System

Nunmehr laden wir den aktuellen Stage-3 runter. Der Link bedarf der Aktualisierung im Laufe der Zeit – beim Erstellen dieses Artikels war er aktuell.

root@sysresccd /root % cd /mnt/gentoo
root@sysresccd /mnt/gentoo % wget ftp://de-mirror.org/
distro/gentoo/releases/x86/autobuilds/20091201/
stage3-i686-20091201.tar.bz2

Auspacken des Stage-3 mittels Tar.

root@sysresccd /mnt/gentoo % tar xvjpf stage3-*.tar.bz2

Nun fehlt noch der aktuelle Portage-Snapshot-Baum, auch dieser will dann gleich entpackt werden. Dieser Link sollte immer aktuell sein.

root@sysresccd /mnt/gentoo % wget ftp://de-mirror.org/
distro/gentoo/releases/snapshots/current/portage-latest.tar.bz2

root@sysresccd /mnt/gentoo % tar xvjpf portage-latest.tar.bz2

Bei Gentoo werden die Pakete grundsätzlich compiliert, insofern sind die Einstellungen für das make mit die Wichtigsten. Wir editieren daher zuerst die zukünftige make.conf.

root@sysresccd /mnt/gentoo % nano -w etc/make.conf

Der Inhalt gestaltet sich für mich wie folgt, hier mag jeder seine Präferenzen haben.

# These settings were set by the catalyst build script that automatically
# built this stage.
# Please consult /usr/share/portage/config/make.conf.example for a more
# detailed example.
CFLAGS="-O2 -march=i686 -pipe"
CXXFLAGS="-O2 -march=i686 -pipe"
# WARNING: Changing your CHOST is not something that should be done lightly.
# Please consult http://www.gentoo.org/doc/en/change-chost.xml before changing.
CHOST="i686-pc-linux-gnu"
MAKEOPTS="-j2"
SYNC="rsync://rsync.gentoo.org/gentoo-portage"

Wir benötigen die Nameserver-Daten des aktuellen Systems

root@sysresccd /mnt/gentoo % cp /etc/resolv.conf etc/resolv.conf

Nunmehr holen wir uns noch das /proc und /dev Filesystem des rescue-systems in das spätere System und können dann ein chroot in das zukünftige System machen.

root@sysresccd /mnt/gentoo % mount -t proc none /mnt/gentoo/proc
root@sysresccd /mnt/gentoo % mount -o bind /dev /mnt/gentoo/dev
root@sysresccd /mnt/gentoo % chroot /mnt/gentoo /bin/bash

Ein env-update später und das Profile-einlesen ist das System für uns nutzbar.

sysresccd / # env-update
>>> Regenerating /etc/ld.so.cache...
sysresccd / # source /etc/profile

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