RAID-System mit zwei Festplatten - RAID Devices

 

Schritt fünf

Jetzt kommt der interessante Part, in dem aus den angelegten RAID-Partitionen die RAID Devices ‘gebaut’ werden; ein Klick auf den Button ‘RAID’ (siehe Abbildung fünf) führt zur (schon standardmäßig ausgewählten) Option, ein RAID device zu bauen (hier: /dev/md0). Ein Klick auf ‘OK’ führt uns in das nächste Fenster (Abbildung sechs), wo schlußendlich der vom System später zu sehende/nutzende Dateisystemtyp (hier: swap) und die Art des RAIDs (RAID0 — Striping, Beschleunigung ohne Redundanz; RAID1 — Spiegelung) einstellbar ist. Für den swap-Bereich, der nicht zwingend von Redundanz profitiert, mehr dafür aber von Geschwindigkeit, haben wir einfach mal RAID0 gewählt.

Für die das größere RAID, welches den Rest der Festplatte(n) einnimmt, soll dann doch eher RAID1 (Spiegelung) gewählt werden — siehe Abbildung sieben. Um das Beispiel möglichst einfach zu halten, platzieren wir das Root-Dateisystem “/” hier — die einfachste Art, das System korrekt aufzusetzen.

(Hier mögen sich die Geschmäcker unterscheiden: Ein einfaches Setup wie dieses birgt Risiken, zum Beispiel das unbemerkte Vollaufen von /tmp oder /var/tmp über längere Zeiträume und anschließende Probleme des Systems mit vollgelaufener Root-Partition, unter anderem. Komplexere Setups reichen über weitere RAID-Devices bis hin zum Einsatz von LVM, um dann auf einem RAID-Device Volume Groups und Logische Laufwerke einzurichten. Da dies außerhalb dessen liegt, was in diesem Artikel gezeigt werden soll, möge hierauf verzichtet werden.)

(Abbildung fünf)

(Abbildung sechs)

(Abbildung sieben)

 

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